„Nicht immer der Stärkste gewinnt, auch nicht der Intelligenteste siegt pausenlos,
sondern jener, der am besten auf Veränderungen reagieren kann.“

Die Aufgabe eines erfahrenen E-Commerce Managers ist es, die Antworten auf diese Herausforderungen zu finden. Der E-Commerce Manager muss heute, weit mehr als nur die reine Strategie- und Konzept-Planung im Blick haben. Je nach Umfang des Aufgabengebiets gehören auch Online und Onsite-Marketingmaßnahmen dazu. Nicht nur ein emotional gestalteter Shop, sondern auch reibungslose Abläufe sind wichtige Kriterien, um neue Kunden zu gewinnen und zu halten.

Um den vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können, muss sich der Internet-Manager sehr gut in die Unternehmensstrukturen einarbeiten und die Prozesse in verschiedenen Bereichen verstehen. Sich ständig mit Agenturen und internen Arbeitsbereichen auszutauschen, zuzuhören und gemeinsame Lösungen zu finden, sind wichtige Aufgaben des E-Commerce Managers, kosten aber auch sehr viel Zeit. Damit sich der E-Commerce Manager auf fachlicher Ebene mit den Kollegen oder Agenturen unterhalten und gezielte Fragen stellen kann, sollte er sich in den verschiedensten Bereichen ein Basis-Wissen und in gewissen Bereichen auch einen Expertenstatus erarbeiten. Dabei wandeln sich die Aufgaben des Allrounders ständig und er muss versuchen, die Balance zwischen Innovationen und bewährten Systemen zu wahren. Von einem verabschiedet sich der E-Commerce Manager am besten gleich vom Beginn seiner Karriere: Von Routinen. Der Online-Manager ist im Prinzip die eierlegende Wollmilchsau und ist neben seiner Rolle als möglichst empathische Kommunikationsschnittstelle, Krisenmanager und Conversion-Booster vor allem immer eines:
Für alles verantwortlich.

Conversion-Rate Steigerung

Umsatzturbo – Durch gezielte Conversion-Maximierung

 

Die vermeintlichen Allheilmittel im E-Commerce

Relaunch oder Redesign, die so oft gepriesenen Allheilmittel im E-Commerce, gelten zumindest auf Grund Ihres häufigen Einsatzes auch im Jahr 2016 immer noch als die bewährtesten Allzweckwaffen, um herausfordernde Umsatz-Ziele zu erreichen.

Kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor?

Der Online-Shop Manager beauftragt regelmäßig Test-Shopper, befragt seine Kunden und optimiert dementsprechend seinen Shop laufend. Er lässt Usability-Gutachten erstellen, macht so viele A/B- Tests wie nie und arbeitet stetig daran, sich vom zweiten Relaunch finanziell zu erholen.

Dennoch: Der gewünschte Umsatz-Erfolg bleibt aus – die Conversion-Rate bewegt sich
immer noch deutlich unter 3%.

Das System der Gewinner folgt auch im E-Commerce dem Naturgesetz Darwins, „Survival of the fittest“… Denn: Ein modernes Handelsunternehmen fürchtet sich nicht vor Veränderungen, sondern nutzt diese online wie stationär gewinnbringend.

 

Meine 5 Praxis-Tipps zur Conversion-Maximierung

A/B Testing ist meiner Meinung nach ein zentrales Instrument, um Schwachstellen zu identifizieren und um Maßnahmen für die Optimierung ableiten zu können. Der Begriff „Conversion“ selbst ist leider sehr schwammig und beinhaltet vom Download bis hin zum Blog-Abonnement alles. Ziel der Conversion-Rate Optimierung muss es aber im Rahmen eines festgelegten Zeitfensters immer sein, eine Maximierung des Umsatzes bzw. des Gewinns zu erreichen. Hierfür sollten Sie die folgenden Komponenten Ihres Online-Shops genau unter die Lupe nehmen:

1. BESTELLUNG

Der Bestellprozess ist in jedem Online-Shop eine heikle Sache. Oft scheitern Kunden an komplizierten Bestellvorgängen, an langen Ladezeiten, an nicht vorhandenen Zahlungsmethoden oder Bugs im Bestellvorgang, die den verunsicherten User zum Abbruch der Bestellung nötigen.

Vertrauensschaffende Gütesiegel und vor allem Kundenmeinungen sind hier positive Einflussfaktoren für einen reibungslosen Bestellprozess.

2. USABILITY

Wie leicht finden kaufwillige Kunden Ihre Produkte?
Wie performt Ihr Shop allgemein und im Speziellen auf mobilen Endgeräten?
Lange Ladezeiten frustrieren den User und führen auch heute immer noch zu Absprungraten von weit über 40%.

Vermeiden Sie Nulltreffer durch eine angepasste Fehlertoleranz und setzen Sie auf persönliche Beratung für Ihre Kunden-Zielgruppe. Wenn die 404-Seite individuell gestaltet ist, verzeihen so manche User auch gescheiterte Suchanfragen und bleiben auf der Seite.
Achten Sie auf eine intuitive Filternavigation und denken Sie daran, dass es hierfür bereits bewährte Mobile- und Responsive Lösungen gibt.

3. CONTENT

Der Kunde von heute erwartet sich von modernen Online-Shops nicht nur, dass er mit wenigen Klicks zum gewünschten Produkt gelangt, ohne lange nachdenken zu müssen. Er erwartet persönliche, auf ihn zugeschnittene Beratung und möchte mit passenden Informationen zum gewünschten Produkt versorgt werden. Ein gutes Beispiel ist hier Curated Shopping, das lange eine Domäne im stationären Mode-Handel war und nun zu einem aktuellen Online-Trend geworden ist, dessen Zielgruppe vor allem Männer sind.

Gezielt eingesetzte Call-to-Action Buttons, Promotions im Suchfeld und in den Suchergebnissen machen den User auf Aktionen, Beratung und Angebote aufmerksam. Locken Sie mit dem Shopping Guide (Produktberater) Ihre Content-Nutzer vom Blog direkt in den Shop.

4. DESIGN

Die Verkaufsumgebung entscheidet auch online über die Wertsteigerung oder Wertminderung Ihrer Produkte beim Kunden. Hier spielen die Erkenntnisse der Gehirnforschung (Neuromarketing) eine wichtige Rolle. Design-Optimierung beginnt auf der Startseite Ihres Online-Shops und endet bei Landingpages, Einkaufswelten und auch bei der Frage, ob die konfigurierten Filter (Farbfilter, Hersteller-Logos, Bereichs-Slider etc.) von Ihren Kunden nun besser angenommen werden.

Marken sind emotionale Verstärker und emotionale Produkte (Bilder) verkaufen sich deutlich besser. Das heißt: Je mehr positive Emotionen Ihre Produkte und Dienstleistungen beim User auslösen, desto höher steigen sie in der Wertigkeit bei Ihren Usern.

5. MOBILE

Wie hoch ist inzwischen der mobile Traffic-Anteil in Ihrem Shop? 30% oder höher? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie Ihren Shop mobil (responsive) optimieren. Bei vielen Shops gibt es immer noch sehr starken Nachholbedarf im Mobile-Commerce, obwohl die Notwendigkeit für mobile Shops schon 2010 erkennbar war. Probieren Sie es am besten gleich selbst in Ihrem Online-Shop aus und greifen Sie zu Ihrem Smartphone.

Die extrem hohe Verbreitung von Smartphones führt dazu, dass Ihre Kunden auf eingeschränktem Suchfeld genauso intuitiv durch den Shop navigieren können müssen. Ein schneller und übersichtlicher Einkauf wie in der Desktop-Version sollte jederzeit performant möglich sein. Denken Sie dabei auch an die Landingpages.

FAZIT:

Wichtig bei der Conversion-Rate-Optimierung (CRO) ist es, den Verkaufsprozess als Ökosystem zu betrachten. Die Optimierung fängt demnach schon bei der Pflege der Produktdaten an und reicht über die Verzahnung von Online-Marketing-Kampagnen mit der Suchlösung bis hin zur Auswahl der passenden Zahlarten. Somit sollte prinzipiell jede Online-Marketing-Maßnahme als Beitrag zur CRO gewertet werden. Der User steht im Mittelpunkt aller Maßnahmen und damit auch die Produktsuche. Was nützt es, wenn Sie immer mehr User von Google oder Preisvergleichsportalen in Ihren Shop locken, diese User aber bei Ihnen wenig oder nichts kaufen?

Eine intelligente Produktsuche ist die umsatzrelevanteste Funktion in einem Online-Shop. Die Automatisierung von Online-Marketing Prozessen und digitaler Verkaufssteuerung machen einen Online-Shop erst so richtig profitabel.

Wann lohnt sich der Einsatz einer intelligenten Produktsuche?

  • Wenn Sie durch SEO, SEA oder SEM-Maßnahmen qualifizierten Traffic in Ihren Shop leiten,
  • wenn Ihnen die Wichtigkeit gepflegter Produktdaten bewusst ist,
  • wenn die Conversion-Rate in Ihrem Online-Shop unter 3% liegt,
  • wenn Sie mindestens einige hundert Artikel in Ihrem Shop haben,
  • wenn Sie auf lange Ladezeiten am Desktop als auch mobile in Zukunft verzichten möchten,
  • wenn Sie die Conversion-Rate, den durchschnittlichen Warenkorbwert usw. signifikant steigern wollen, …
    … dann empfehle ich Ihnen die Sondierung einer intelligenten Suchlösung für Ihre User.
Vergessen Sie nicht: Dem User ist es egal, wo er einkauft – nur das Kauferlebnis zählt.

 

Das Webinar zum Thema:
„Umsatzturbo – Durch gezielte Conversion-Maximierung“

  • Optimierungspotenziale ermitteln
  • Best Practice Beispiel: www.citydisc.ch mit 21% Conversion-Rate in der Produktsuche
  • Drei bewährte Schritte für eine signifikant höhere Conversion-Rate
  • Abschließende Fragerunde inkl. Diskussion

Datum: Donnerstag der 07.04.2016
Zeit: 14:00 – 14:45 Uhr
Dauer: 45 Minuten – Kostenlos

Anmelden-Button